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„Einer allein mag überwältigt werden, aber zwei zusammen sind stark …“ (nach Pre. 4,12)

 
 

Füreinander da und miteinander stark

Liebe/r Chancengeber*in, 
Papá Jesús ist Laienpastor und Dorfältester im peruanischen Regenwald. In seinem abgelegenen Indianerdorf machte er sich große Sorgen um unser Team. Also bereitete er aus Heilkräutern, Baumrinden und Wurzeln das traditionelle Heilmittel Pisrho zu, mit dem die Yánesha seit Jahrhunderten Kranke heilen. Diese Medizin gab er unserer Teamleiterin Elizabeth mit den Worten: „Mein Leben lang sah ich mit an, wie es meinem Volk immer schlechter ging. Irgendwann schenkte Gott mir dann einen Traum, in dem Geschwister kamen, die uns halfen, unser Land und unsere Rechte zu verteidigen. Dann kamt ihr und seit Chance e.V. an unserer Seite steht, geschehen Wunder. Wir sind nicht mehr allein. Ich schenke euch diese Medizin, damit ihr gesund bleibt und die Veränderung unserer Dörfer weitergehen kann.“
 
Eli und das ganze Team sind von so viel Fürsorge tief bewegt. Hier erfahrt ihr, was sie alles auf die Beine gestellt haben, damit unsere Arbeit an der Seite der Menschen weitergehen kann:  
 
Lebensmittel für die Armen
Maribel und Martín gelang es, mehrere Tonnen Lebensmittel zu kaufen. Selbst als auf dem Großmarkt in Lima neben ihnen eine Frau zusammenbrach und der Markt wegen Seuchenalarm geräumt wurde, gaben sie nicht auf und schickten die wichtige Ladung nach Villa Rica, wo sie nach gründlicher Desinfizierung an Patenkinder und Dorfgemeinschaften verteilt wird.
 
Schreck im Projektzentrum
Als die Lebensmittel ankamen, half das durch die landesweite Quarantäne dezimierte Team beim Abladen der zwei LKW. Dann erfuhren sie, dass einer der LKW-Fahrer positiv getestet worden war. Zwei Wochen lang verließ niemand das Projektzentrum, doch Gott sei Dank hatte sich niemand angesteckt.
 
 
Starke Strategie
Während dieser Quarantäne erarbeiteten sie eine dreiteilige Strategie für unsere Arbeit in der Corona-Krise: Je ein Drittel des Teams isoliert sich in den Indianerdörfern sowie bei den Bauern am Rande von
Mein Regenwald, damit die gewohnte Arbeit intensiv weiterlaufen kann. Das letzte Drittel koordiniert vom Projektzentrum aus. Je drei Wochen bleiben alle an ihrer Einsatzstelle. Dann fahren sie für zwei Wochen zu ihren Familien, wo sie sich isolieren. Nach neuen Corona-Tests kehren alle auf ihre Posten zurück.
 
Drei Büros statt einem
In Windeseile gelang es uns trotz aller Restriktionen, bei den Indianern und den Kleinbauern im Regenwald Außenstellen unseres Büros einzurichten. Während die Dorfbewohner dafür ihr Gemeinschaftshaus zur Verfügung stellten, installierten wir Schreibtische, Generatoren und Satelliteninternet, so dass die Projekte weiterlaufen können – sogar noch intensiver als vorher.
 
Allianzen und Kooperationen
Ob es das lokale Krankenhaus ist, das Innenministerium, das Büro des Präfekten, die Polizei, Bürgerwehr, freiwillige Feuerwehr, Forst-, Schul- oder Naturschutzbehörde – in wenigen Wochen schmiedeten wir viele Allianzen, um alle nötigen Genehmigungen und Passierscheine zu bekommen. Das lässt uns auch in Krisenzeiten erfolgreich sein.
 
 Ärzte in den Dörfern
Zum ersten Mal überhaupt besucht medizinisches Personal die abgelegenen Dörfer. Eine Gesundheitsstation soll eingerichtet werden und die Dorfbewohner lernen, wie sie sich vor dem Virus schützen können. Gleichzeitig konnten wir das Krankenhauspersonal aufklären, die bislang weitverbreitete Diskriminierung der Indianer ist im Krankenhaus ab sofort verboten.
 
Aus Sorge Zuversicht
Die Dorfbewohner sind erleichtert, denn dank unserer Lebensmittelhilfe können sie die Zeit, in der Tagelöhnerarbeit verboten ist, überstehen. Dorfchef Pedro freute sich so sehr, dass er laut lachend rief: „Ich wusste es! Ich wusste, dass Chance e.V. uns nicht im Stich lassen würde! Dass ihr jetzt bei uns im Dorf wohnt und arbeitet, das macht uns Mut.“ Projektkoordinator Henry erwiderte daraufhin: „Ihr seid doch unsere Geschwister! Wir sind stolz, dass wir gerade jetzt bei euch sein und helfen können!“
 
Genau dabei wollen wir Henry und die anderen im Team unterstützen
Die teuren Satellitenanschlüsse müssen bezahlt werden. Den Mitarbeitern stellen wir private Fahrdienste, damit sie sich auf dem weiten Weg zwischen Arbeit und Wohnort in den überfüllten öffentlichen Bussen nicht anstecken. Alle zusätzlichen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen müssen finanziert werden. Dazu kommt der Unterhalt der Außenbüros und vieles mehr. Allein für die nächste Zeit brauchen wir hierfür mehrere Tausend Euro. 
 
Werde auch du Teil unseres Teams und hilf uns miteinander stark zu sein! Du kannst für unsere Dorfprojekte beten, anderen davon berichten oder uns mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende unterstützen.
 
 


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Veränderung der Herzen im Regenwald

Das Dorf San Juan grenzt an das 18.000-Hektar-Regenwaldschutzgebiet von Chance e.V. Die Dorfbewohner waren 2019 von illegalen Holzfällern gegen unser Team aufgebracht worden. Einmal versperrten sie ihnen Macheten schwingend sogar den Zugang zum Wald. Die Präfektin musste persönlich im Namen des Präsidialamts intervenieren. 
Dann kam es zur Katastrophe
Ein riesiger, durch illegale Rodungen in den Bergen ausgelöster Erdrutsch zerstörte im Dezember das halbe Dorf und riss zwei Kinder in den Tod. Unser Team eilte zur Hilfe mit Gerät, Baumaterial und Lebensmitteln. Dann nahmen wir fast alle Kinder aus San Juan ins Patenprogramm auf und suchen derzeit nur noch für drei Mädchen einen Paten (s.u.). Die Haltung der Menschen hat sich verändert und sie wissen jetzt, dass ihr Leben vom Wald abhängt.
 
Heute helfen wir auch in San Juan mit Corona-Nothilfen. Die Dorfbewohner sind stolz auf das Mein Regenwald-Projekt und verteidigen den Wald aktiv. Nachdem Wilderer zwei Bären und ein paar Zwerghirsche getötet haben, wollen die Dorfbewohner von nun an keine Fremden mehr zulassen.

 Auch du kannst als Waldpate oder Waldpatin Teil dieser Veränderung werden! 

 


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Drei Mädchen aus San Juan suchen Paten

Azumi, Yesely und Anyeli sind die letzten Kinder aus dem Dschungeldorf San Juan, für die wir noch dringend einen Paten oder eine Patin suchen. 
Die drei haben in den letzten Monaten Schlimmes erlebt: Zuerst ein Erdrutsch, der zwei ihrer Freunde tötete, dann die Coronakrise und die immer extremer werdende Armut. Sie brauchen dringend Ansprechpartner, psychologische Begleitung und unsere Corona-Nothilfe. Damit das möglich wird, wollen wir sie so schnell wie möglich ins Patenprogramm aufnehmen.
 
Schreibe uns, wenn du mehr erfahren oder Kinderpate werden möchtest: info@chance-international.org 
  
Hier kannst du die drei kennen lernen.
 
 


Spendenkonto

Chance e.V.Bank für Kirche und Diakonie
IBAN: DE92 3506 0190 1014 4450 10
BIC: GENO DE D1 DKD
Steuernr.: 215/5862/0396, Finanzamt Köln-Mitte
Vereinsregister: VR 14352, Amtsgericht Köln


Kontakt

Chance e.V.
Lütticher Str. 51, 50674 Köln
www.chance-international.org
www.mein-regenwald.de
info@chance-international.org

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