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„Haltet zusammen, nehmt Anteil am Leben des anderen, liebt einander als Geschwister und geht barmherzig miteinander um …“ (nach 1. Petrus 3:8)

 
 

Gemeinsam in Zeiten großer Not

 
Liebe/r , 
Zeiten besonderer Not sind nicht nur besonders schwierig. Sie haben auch das Potenzial, besonderen Segen und Zusammenhalt hervorzubringen. Wir können füreinander da sein, damit aus Krisen Chancen werden! Mich ermutigt dabei das Engagement unserer Partner in Peru und Kenia, die gerade jetzt an vorderster Front Hoffnungsgeber und Lebensretter sind. Deshalb gibt es in diesem Newsletter einen aktuellen Corona-Bericht aus Peru und Kenia und einen persönlichen Videogruß von Jens Bergmann, dem ersten Vorsitzenden von Chance e.V.

 
 
Unsere schnelle Hilfe für Menschen in Not:
 
Die Menschen in Peru und Kenia brauchen jetzt unsere Hilfe, denn die Armen stehen mit dem Rücken zur Wand! Deshalb schmiedet Chance e.V. kraftvolle Allianzen und wird schnell aktiv! Gemeinsam wollen wir hunderte Familien vor dem Hunger bewahren und die medizinische Versorgung eines ganzen Landkreises verbessern. Dafür brauchen wir deine Hilfe, denn es fehlen noch ungefähr 20.000 Euro.
 
Vielen Dank! Muchas Gracias! Ashé Oleng!

 

Hilf uns, damit wir schnell helfen können! Hier kannst du unsere Nothilfeaktion mit einer Spende unterstützen:




Spendenkonto von Chance e.V.:
DE92 3506 0190 1014 4450 10 


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Peru Aktuell

Es gilt eine landesweite, rigorose Quarantäne mit nächtlicher Ausgangssperre. Militär und Polizei kontrollieren die Straßen. Reisen zwischen den Provinzen sind verboten. Zwei Drittel der Provinzen sind von Corona betroffen. Es gibt Millionen Arme, die keinerlei Rücklagen haben und jeden Tag Geld verdienen müssen, um essen zu können. Was passiert mit ihnen, wenn sie einen Monat nicht arbeiten dürfen? Rettungsschirme kann sich Peru nicht leisten, trotzdem verstehen die Menschen, dass diese Maßnahmen nötig sind. Doch was sollen sie essen, wenn die wenigen Vorräte der armen Familien aufgebraucht sind? 
Das kleine Provinzkrankenhaus in Villa Rica, wo unser Projektzentrum liegt, ist in einem katastrophalen Zustand. Drei der vier Ärzte haben die Bevölkerung im Stich gelassen, bevor die Ausgangssperre kam. Allein der Hausarzt unseres Teams vor Ort, Dr. Aldave, blieb den Menschen treu. Er ist ein Landarzt, wie man sich ihn wünscht. Als kürzlich ein Dorfältester aus einem entlegenen Indianerdorf von einer Schlange gebissen wurde, fuhr Dr. Aldave nachts auf eigene Gefahr mit dem Motorrad in den Regenwald und rettete Ruben so das Leben. In diesem Video kannst du sehen, wie Dr. Aldave erschöpft vor laufender Kamera in Tränen ausbricht, weil das Gesundheitsministerium erst einmal keine Ärzte schicken kann.
 
 
Unsere schnelle Hilfe in Peru:
 
Deshalb startet schon in den nächsten Tagen unsere konzertierte Hilfsaktion, u.a. durch die Kooperation mit Dr. Aldave und dem kleinen Krankenhaus von Villa Rica. Denn wenn der Staat zu langsam ist, dann helfen eben wir! Unser Team hat eine arbeitslose Ärztin gefunden, die als Flüchtling aus Venezuela nach Peru kam. Chance e.V. wird ihr Gehalt finanzieren und das Provinzkrankenhaus außerdem mit Notausstattung versorgen. Gleichzeitig bereiten wir Nothilfen für die Familien der Patenkinder vor. Jede Familie soll genug Essen erhalten, um die Ausgangssperre überstehen zu können. Die Indianergemeinschaften, die wir begleiten, haben wir über das Virus aufgeklärt und sie aufgefordert, sich in ihre Wälder zurückzuziehen und niemanden in ihre Dörfer zu lassen. Denn noch weiß niemand, wie sehr gerade Indigene durch das neue Virus bedroht sind. Wir werden berichten, wie sie die Krise überstehen.
 
Hilf uns, damit wir schnell helfen können! Hier kannst du unsere Nothilfeaktion in Peru mit einer Spende unterstützen:
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Kenia Aktuell

Die Maasai in Kenia haben Angst: Sie machen sich nicht nur über das Virus Sorgen, viele Familien sind unmittelbar vom Hunger bedroht! Alle Bewohner des Landkreises Siana leben vom Tourismus und von der Viehhaltung. Doch wie viele Monate oder Jahre wird es dauern, bis wieder Touristen kommen? 
Wie von biblischen Plagen wird die Gegend jetzt auch noch von der Blauzungenkrankheit heimgesucht, die Schafe tötet. Was sollen die Familien essen, wenn sie noch nicht einmal mehr ihre eigenen Schafe schlachten und verzehren können? Denn als Sofortmaßnahmen gegen Corona hat die Regierung alle Wochenmärkte verboten. Diese Wochenmärkte sind aber die einzigen Orte, an denen man im Maasai-Land Lebensmittel kaufen kann. Verboten wurden auch die Viehmärkte. Wo sollen die Menschen jetzt ihr Vieh verkaufen, um an dringend benötigtes Bargeld zu kommen? Und dann sind da die Heuschrecken, die sich weiter in Kenia ausbreiten und den Menschen Angst machen.
 
 
Unsere schnelle Hilfe in Kenia:
 
Auch in den Savannen Kenias müssen wir deshalb schnell handeln, denn die Lebensmittelpreise steigen und in Siana ist es schwierig, überhaupt größere Mengen Lebensmittel zu organisieren. Unser Team hat damit begonnen, die ärmsten Familien in den kleinen Dörfern zu identifizieren, die akut vom Hunger bedroht sind. In den nächsten Tagen wollen wir ein oder zwei LKWs chartern und dann in den größeren Städten Grundnahrungsmittel und Seife kaufen, die dann an die Familien verteilt werden. Wenn möglich wollen wir auch tragbare Wassertanks mit Wasserhahn kaufen, denn die Menschen haben zu Hause kein Wasser. Diese Maßnahmen retten Leben und helfen den Menschen, die schlimmste Not zu überbrücken.
 
Hilf uns, damit wir schnell helfen können! Hier kannst du unsere Nothilfeaktion in Kenia mit einer Spende unterstützen:
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14 Kinder brauchen Paten

Diese 14 Kinder und ihre Familien aus Peru und Kenia sind in der aktuellen Situation besonders bedroht. Sie wurden Opfer von Erdrutschen, von ihren Eltern verlassen, können nicht mehr zur Schule gehen oder sind von Zwangsheirat bedroht. Für sie ist die Corona-Krise besonders gefährlich. Um auch ihnen und ihren Familien Nothilfe zukommen zu lassen, suchen wir dringend Paten für sie. So können auch sie Corona überstehen.
Auf unserem Blog lernst du die 14 Kinder kennen.
 
Erfahre mehr über eine Kinderpatenschaft.

Fotos: Yuki Zipse und Chance e.V.

Spendenkonto

Chance e.V.Bank für Kirche und Diakonie
IBAN: DE92 3506 0190 1014 4450 10
BIC: GENO DE D1 DKD
Steuernr.: 215/5862/0396, Finanzamt Köln-Mitte
Vereinsregister: VR 14352, Amtsgericht Köln


Kontakt

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Lütticher Str. 51, 50674 Köln
www.chance-international.org
www.mein-regenwald.de
info@chance-international.org

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